Sommerbiathlon im Schützenverein Hagene.V.

1994 entdeckten die Sportschützen des Hagener Schützenvereins den Sommerbiathlon für sich. Die Kombination aus Crosslauf und Schießen etablierte sich schnell alsfester Bestandteil im Verein, da es auch ohne Schnee und Ski ein attraktiverund spannender Leistungsvergleich ist. In den darauffolgenden Jahren formiertensich in der ganzen Bundesrepublik Meisterschaften wie Landesmeisterschaften und Deutschland-Cup. Darüber hinaus sind auch Deutsche Meisterschaften, Europa-Cup, Europa- und Weltmeisterschaften seit 2000 im Programm des Sommerbiathlons zufinden.

Für denVerein erfolgte der sportliche Durchbruch im Jahr 1996, als die Mannschaft mit den Brüdern Udo und Arnold Müller, sowie Thomas Baumeister in Clausthal-Zellerfeldüberraschend Niedersachsenmeister wurde. Die Erfolge, sowohl in der Manschafts-, als auch in der Einzelwertung häuften sich. 1997 gelang der Staffel in der Besetzung Alexander Grosser, sowie Udo und Arnold Müller beim Mackensener Sommerbiathlon ein besonderer Coup: sie besiegten die Staffel mitden damaligen Olympia-Teilnehmern im Winterbiathlon Sven Fischer, Peter Sendelund Frank Luck.

 

Zur imJahr 2000 in Clausthal-Zellerfeld erstmalig ausgetragenen Deutschen Meisterschaft qualifzierten sich vom Schützenverein Hagen gleich. Bei den Jugendlichen (Luftgewehr) gingen Björn Schmalkuche, DirkLehmann, Christian Suchta und Jennifer Schrader an den Start. Für die offene Männerklasse qualifizierten sich mit dem Luftgewehr Udo Müller, Arnold Müller und Thomas Baumeister. Eine besondere Leistung an diesem Wettkampfwochenende lieferte Arnold Müller, der sich mit dem dritten Platz nicht nur die Bronzemedaille sicherte, sondern auch fortan Mitglied des niedersächsischenLandeskaders wurde.

 

In den darauf folgenden Jahren sicherten sich die erfolgreichen Brüder Udo und ArnoldMüller zahlreiche Landesmeistertitel.

 

Dasgesamte Team des Schützenvereins Hagen bestand aus insgesamt 17 Sportlern:

Schüler- und Jugendklasse: Björn Schmalkuche, Dirk Lehmann,Christian Suchta, Leander Kempen, Christian Bruns, Manuel Klemantowitz,Jennifer Schrader, Irina Null und Stephanie Ehlert.

Offene Klasse: Arnold Müller, Udo Müller, ThomasBaumeister, Alexander Grosser, Christoph Triebold, Jörg Glowienke, sowie Elkeund Thomas Thimm.

2003 wurde die Staffel in der Besetzung Christoph Triebold, Udo und Arnold MüllerDeutscher Vizemeister.

 

Um auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen zu können, wechselte Arnold Müller 2004 sein Sportgerät und ging fortan mit dem Kleinkalibergewehr auf Medaillenjagd. Bereits im ersten Jahr wurde er zusammen mit Wilhelm Rösch und Stefan Leunig in der Landesstaffel Deutscher Meister. Weiterhin qualifizierteer sich für die in Deutschland ausgetragene Europameisterschaft und belegte inder offenen Männerklasse den 20. Platz.

2005 war der Schützenverein stolz, dass Arnold Müller der Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft gelang. Das Deutsche Team unter der Leitung des damaligen Bundestrainers Hans-Urich Spengler nahm unter anderem am internationalen IBU-Cup in Jachymov (Tschechien) teil. Nachdem sich Arnold Müller 2006 eine schwere Verletzung zuzog, schied er in den Jahren darauf sowohl aus dem Bundes-, als auch dem Landeskader aus. Er nahm letztmalig 2009 an den Deutschen Meisterschaften teil. Austragungsort war seinerzeit Altenberg im Erzgebirge. Im Massenstart erreichte er den 18. Rang, sein Bruder Udo, der seitdem ebenfalls nicht mehr an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat, wurde 22ter. Ausgesundheitlichen Gründen ist Arnold Müller sportlich leider nicht mehr aktiv.

 


 

 

 

 

 

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